Sunday, 19. february 2012
7
19
/02
/Feb.
/2012
09:39
Unternehmer tun es, Rentner auch und sogar Nonnen: Viele Griechen schaffen ihr Vermögen ins Ausland, Dutzende
Milliarden Euro sind bereits weg. In dem Staat, der am Boden liegt, ist sich jeder selbst der Nächste - selbst Steuerfahnder flüchten sich in blanken Zynismus.:http://www.spiegel.de.......
Rette sich wer kann, doch genau das ist der Untergang!!
Klar ist: Die Politik der EU trifft vor allem die ärmeren Griechen.
Die Armen sollen nun
bluten.
Dabei müssen sich Politiker wie Angela Merkel und Nicolas Sarkozy als politische Brandstifter für die sozialen Unruhen bezeichnen
lassen, die sich derzeit in Griechenland abspielen.
Sie verlangen von Griechenland wieder einmal ein Sparpaket, das zu einem beträchtlichen Teil auf Kosten der kleinen Angestellten
und der Geringverdiener geht.
Klar ist: Die Politik der EU trifft vor allem die ärmeren Griechen. Nur unsensible Ignoranten können deren Wut auf die reichen
Europäer nicht verstehen.
Die Reichen zahlen keine Steuern.
Dabei bestreiten auch die meisten Griechen nicht, dass die griechische »Elite« die Schuldenkrise ihres Landes maßgeblich mitverursacht
hat. Seit Jahren ist der Staat (und die Regierung) quasi im Besitz weniger reicher Familien. Zusammen mit einer dünnen Oberschicht haben sie die lange Zeit günstigen Zinsen der Europäischen
Zentralbank genutzt, um mit üppigen Krediten ihr Vermögen zu mehren und Prestigeprojekte zu finanzieren. Sie pflegen einen schon fast obszönen Lebensstil, ohne dabei Steuern zu zahlen. Viele
Jahre hat sich die Europäische Union nicht darum geschert, dass ihre Kredite die Taschen der reichen Griechen füllen. Jetzt fordern die europäischen Politiker die Kredite von den Ärmeren zurück.
mehr....
Es wird Zeit, den Bürgern die Wahrheit zu sagen: Die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion steckt in einer
tief greifenden Krise. Dafür sind allerdings die Griechen und Portugiesen nicht allein verantwortlich. mehr....
Damit es keine Missverständnisse gibt: Die Griechen sind gefordert. Sie müssen ungerechtfertigte Privilegien streichen
und die Steuern jener eintreiben, die bisher keine gezahlt haben. Und nichts spricht gegen die Kürzung des Militäretats.
Nur in einer Gemeinschaft der Einheit ist man stark.