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Merkels Verzweiflungstat
Die Kanzlerin schasst Norbert Röttgen als Umweltminister. Nun kann es eigentlich nur besser werden mit der Energiewende. Denn der CDU-Mann war eine Fehlbesetzung
Es ging dann eben doch nicht mehr. Ein Minister, der als Parteifunktionär eine krachende Wahlniederlage einfährt, der sich von einem
CSU-Chef
öffentlich abwatschen lassen muss, der sich zudem Häme und Zorn seiner eigenen CDU-Parteikollegen gefallen lässt – das funktioniert wohl wirklich nicht länger als ein paar Tage. Bundeskanzlerin
Angela Merkel hat nun die Konsequenzen gezogen und ihr einstiges Protegé Norbert Röttgen aus dem Amt des Bundesumweltministers gefeuert. mehr.....
Das wird der Kanzlerin nicht gefallen: Die
Bestseller-Autorin Cora Stephan beschreibt Merkel in einem neuen Buch als politischen "Irrtum" Sie erinnert mich an
Erich Honecker
Angela Merkel versteht etwas von Macht. Am Anfang ihrer politischen Karriere hatte sie kaum Verbündete, nur ihren Förderer Helmut Kohl, den sie kalt erledigte, im richtigen Moment. In ihrer Partei hatte sie mit dem Andenpakt ein Netzwerk gegen sich: Männer, die sie für einen Unfall der Geschichte hielten. Das hätte auch mich rachsüchtig gemacht. Doch Merkel hat einen nach dem anderen abgesägt oder abgeschoben, der letzte war Christian Wulff. Das muss man erst mal können. Mittlerweile hat sie selbst ein Netzwerk: die mächtigsten Frauen Deutschlands. Friede Springer, Liz Mohn, Patricia Riekel.
Ich hätte gern die Merkel von früher zurück. Die Frau, die Reformmotor sein wollte, einen Befreiungsschlag ankündigte. Die Freiheit versprach, nicht Kuscheldecke und Sicherheit. Aber vielleicht hat es die nie gegeben.
Mit Cora Stephan sprach Lydia Harder. Das Buch „Angela Merkel. Ein Irrtum.“ Knaus Verlag.
Was für ein Armutszeugnis: Die SPD will nicht gegen Angela Merkel kämpfen. Dabei bietet die Kanzlerin Angriffspunkte genug. Warum nur kapitulieren die Genossen, bevor die Schlacht begonnen hat? mehr......
Jedem Bürger die gleichen Chancen, so der Slogan der Parteien. Die Realität sieht anders aus: Die Reichen werden immer reicher, gleichzeitig wächst die Zahl der Armen!
Krise überwunden, Wirtschaft läuft, Arbeitslosigkeit niedrig. Also alles in Ordnung? Leider nicht. Der Wirtschaft geht es gut, vielen Menschen nicht. Daran müssen sich alle Parteien messen lassen. Von Jakob Augstein mehr...
Es wird viel über Verteilungsgerechtigkeit geredet, aber wenig über Strukturen, die Armut befördern oder verhindern.
Wir hatten eine Zeit, in der Arbeit noch etwas zählte, wo man für seinen Fleiß entlohnt wurde, was heute nicht mehr so ist. Da gibt es Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter entlassen und mit einem neuen Arbeitsvertrag für weniger Lohn wieder einstellen oder über eine Verleihfirma für sich arbeiten lassen. All das spaltet unsere Gesellschaft - und nicht nur das, es fließen auch weniger Gelder in die Sozialkassen. Deshalb müssen die, die gut verdienen, immer mehr zahlen und länger arbeiten. Es gibt Unternehmer und Konzerne, die sich durch diese Praktiken enorm bereichern, wir haben alleine in Deutschland über 100 Milliardäre, deshalb könnte man vieles machen wenn man nur will.
Firmen nutzen Leiharbeiter laut einer Studie für Lohndumping: Zeitarbeiter bekommen in Unternehmen bei vergleichbaren Tätigkeiten teils nur die Hälfte des Lohns von Stammkräften, berichtet die "FAZ". mehr.....
Zufriedenheit stark gesunken Deutschen vergeht Lust am Job Hohe Arbeitsbelastung, schlechte Bezahlung: Die Deutschen gehen längst nicht mehr so gern zur Arbeit wie vor 25 Jahren. Nur im ehemaligen Ostblock ist man noch unzufriedener
Augstein, Jahrgang 1967, ist seit 2008 Verleger der Wochenzeitung "Der Freitag".
Augstein ist für ein Grundeinkommen.
Seit der Einführung von Hartz IV 2005 hat der Staat Niedrigverdienern mehr als 50 Milliarden Euro an Zuschüssen bezahlt.
Bald sollen die Deutschen noch länger arbeiten: Die Wirtschaftsweisen plädieren dafür, das Renteneintrittsalter bis 2060 auf 69 zu erhöhen. Anders ist der demografische Wandel aus ihrer Sicht nicht zu bewältigen. mehr...
Deshalb brauchen wir ein Grundeinkommen!
"Der Film Grundeinkommen ist weit mehr als eine Sammlung von Fragen, Antworten und Argumenten. Man sieht und hört zwar viele Zeitzeugen, es gibt Grafiken und alles was zu einem Dokumentarfilm mit Aufklärungs-Anspruch gehört, aber es hat auch utopische und überraschende Einstellungen in diesem Film.“
„Der Film hinterlässt einen tiefen Eindruck. Er macht nachdenklich und fordert die individuelle Aktivität. Er löst die Scheu vor der Unbequemlichkeit des Denkens. Er weckt lebendiges Interesse an den Angelegenheiten der Gesellschaft und macht sie zum eigenen Bewusstseinsinhalt. Ein Kulturimpuls jenseits von Idealismus, eine Herausforderung!“
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