Die Geldreligion frisst ihre Kinder

Veröffentlicht auf von Heinz Pütter

pixelio zockerkingDas große Geld, das schnelle Geld – Heilsversprechen einer entgleisten Gesellschaft. Geld wird zur Droge und die Geldgesellschaft zur Suchtgemeinschaft. Virtuelle Geldpakete umkreisen den Globus. Die Welt wird zum Riesenspielzeug. Schaukämpfe verschleiern die geheime Allianz von Finanzwirtschaft und Politik. Das Geschäftsmodell der Zocker, Goldgräber der Geldzeit, ist ansteckend. Es ist Zeit für die Beändigung der Unersättlichen.

In einer Gesellschaft, die ihre Ziele verloren hat, ist Geld zum Selbstzweck verkommen: Es ist eine Droge, der die ganze Gesellschaft verfallen ist. Und es ist zur Ware geworden. Die Geldverkäufer liefern Power pur, wenn sie Geldpakete kaufen und verkaufen. Natürlich immer mit Gewinn: Denn die Geldreligion kennt nur ein Ziel: Geldvermehrung. Das Geschäftsmodell der Zocker ist ansteckend, auch die Politik wechselt ins Lager der Geldverbrenner.

Quelle: Götzendämmerung: Die Geldreligion frisst ihre Kinder  

money.jpgZwei Billionen Dollar fließen täglich zwischen den Währungen hin und her. Nur 2% davon dienen ihrem natürlichen Zweck, der Bezahlung von Waren und Dienstleistungen. Die restlichen 98% sind Spekulationsgelder, die immer bedrohlichere Krisen auslösen. Der heutige Kapitalismus ist zu einem Spielcasino verkommen. Der Finanzmarkt ist getrieben von Gier.

 

Es wird in einem Ausmaß spekuliert, das katastrophale Auswirkungen hat. Das sind alles Dinge, mit denen es ein Ende haben muss!!
Nur wer beendet dieses Spielcasino?
Profitiert davon haben nur die Reichen, nicht die Armen und der Mittelstand. Arme, die am Ende alles verlieren werden!

 

Abraham Lincoln, US-Präsident, 21. November 1864
Schon 1864 mahnte Abraham Lincoln vor der Macht des Geldes!
Warum konnte sich die Menschheit von dem Automatismus - der Macht des Geldes – nie befreien?
Den Menschen muss doch irgendwann mal klar werden: Geld kann ihr Überleben nicht gewährleisten, im Gegenteil, der Automatismus der Geldvermehrung, er zerstört immer wieder und immer gründlicher die wirklichen Existenzgrundlagen.
Die dramatischen Folgen der Geldvermehrung sind die ständig fortschreitende systemische Verbreiterung der Kluft zwischen Arm und Reich, Ausschluss und Verarmung breiter Bevölkerungsschichten und verstärkte ökologische Zerstörung.

 

 

Kommentiere diesen Post

Mechthild 06/25/2011 08:27


Was sagt die Bibel über Geld und Besitz?

Über Besitz, Wohlstand und unsere Verantwortung

Es ist erstaunlich, wie oft in der Bibel von Besitz und Reichtum die Rede ist. Viele der Gleichnisse, die Jesus erzählte, handeln vom Geld und von Gütern. Sie dienen ja nicht nur zur Stillung der
täglichen Bedürfnisse, sondern schaffen auch Raum für Vorlieben aller Art - nicht nur gute. Daher kann Besitz wie kaum etwas anderes den Charakter eines Menschen verändern.

Schon im Alten Testament werden Besitz und Reichtum mit dem Segen Gottes in Verbindung gebracht. Abraham und Hiob sind nur zwei dieser Personen, die zeigen, dass Gerechtigkeit und Glaube nicht im
Widerspruch zu Besitz stehen müssen. Im Gegenteil. Vorausgesetzt, der Reichtum kam nicht auf ungerechte Weise und auf Kosten anderer zustande, kann er zum Segen für andere werden. In diesem Sinne
gibt Paulus seinem Weggefährten Timotheus einen Rat: "Zum Schluss noch eins: Den Reichen musst du unbedingt einschärfen, dass sie sich nichts auf ihren irdischen Besitz einbilden oder ihre Hoffnung
auf etwas so Unsicheres wie den Reichtum setzen. Sie sollen vielmehr auf Gott hoffen, der uns reich beschenkt mit allem, was wir brauchen. Sage ihnen, dass sie Gutes tun sollen und gern von ihrem
Reichtum abgeben, um anderen zu helfen. So werden sie wirklich reich sein und sich ein gutes Fundament für die Zukunft schaffen, um das wahre und ewige Leben zu gewinnen." 1. Tim. 6, 17-19
(Hfa)

Weil oft mit zunehmendem Reichtum Neid, Geiz und Habgier vom Menschen Besitz ergreifen und Gott aus dem Leben verdrängt wird, warnt die Bibel immer wieder davor, nach Reichtum zu streben. Das
Gleichnis Jesu vom reichen Kornbauer ist auch für unsere heutige Zeit bezeichnend: "Hütet euch vor der Habgier! Wenn jemand auch noch so viel Geld hat, das Leben kann er sich damit nicht kaufen.
... Ein reicher Gutsbesitzer ... überlegte: Wo soll ich bloß alles unterbringen? Meine Scheunen sind voll; da geht nichts mehr rein. Er beschloss: ,Ich werde die alten Scheunen abreißen und neue
bauen, so groß, dass ich das ganze Getreide, ja alles, was ich habe, darin unterbringen kann. Dann will ich mich zur Ruhe setzen. Ich habe für lange Zeit ausgesorgt. Jetzt lasse ich es mir gut
gehen. Ich will gut essen und trinken und mein Leben genießen!' Aber Gott sagte zu ihm: ,Du Narr! Noch in dieser Nacht wirst du sterben. Was bleibt dir dann von deinem Reichtum?' So wird es allen
gehen, die auf der Erde Reichtümer sammeln, aber mit leeren Händen vor Gott stehen." Lukas 12, 15-21 (Hfa)Der reiche Mann verschwendete keinen Gedanken daran, mit seinem Überfluss anderen zu
helfen. Sein "Konto" konnte nicht fett genug sein. Er dachte nur an seinen Genuss. Für Gott und seine Mitmenschen war in seinen Plänen kein Platz.

Es kommt nicht auf die Höhe des Kontostandes an, vielmehr auf die Grundausrichtung des Herzens. Die Bibel sagt von den Menschen, die in der Zeit leben, kurz bevor Jesus wiederkommt: "Dann werden
die Menschen nur sich selbst und ihr Geld lieben ..." 2. Tim. 3,2 (Hfa) Wer Gott und seine Mitmenschen aus den Augen verliert, wird nur mehr sich selbst im Blick haben - in jedem Bereich seines
Lebens, nicht nur im Umgang mit Geld. Glücklich wird man dabei nicht. Die biblischen Aussagen betreffs Geld und Besitz sind deutlich: Wenn man Gott und seine Mitmenschen nicht aus den Augen
verliert ist Wohlstand ein Segen. Nur dann! Weil aber Geld und Besitz oftmals den Weg zu den wahren Werten des Lebens verstellen, warnt die Bibel vor dem Streben nach Reichtum. Eine Warnung, die
auch uns gilt.


Stefan Wehmeier 05/16/2011 22:22


"Ihr habt gehört, dass gesagt ist: "Auge um Auge, Zahn um Zahn." Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete
die andere auch dar. Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel. Und wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh mit ihm zwei."

Jesus von Nazareth

"Man sagt es harmlos, wie man Selbstverständlichkeiten auszusprechen pflegt, dass der Besitz der Produktionsmittel dem Kapitalisten bei den Lohnverhandlungen den Arbeitern gegenüber unter allen
Umständen ein Übergewicht verschaffen muss, dessen Ausdruck eben der Mehrwert oder Kapitalzins ist und immer sein wird. Man kann es sich einfach nicht vorstellen, dass das heute auf Seiten des
Besitzes liegende Übergewicht einfach dadurch auf die Besitzlosen (Arbeiter) übergehen kann, dass man den Besitzenden neben jedes Haus, jede Fabrik noch ein Haus, noch eine Fabrik baut."

Silvio Gesell

"The greatest tragedy in mankind's entire history may be the hijacking of morality by religion."

Arthur C. Clarke

Die Aussagen von wahren Genies bleiben für gewöhnliche Menschen unverständlich, und selbst den Gelehrten und ernsthaften Studenten können sie nur mit Mühe sinnhaftig werden:

http://www.deweles.de/willkommen/cancel-program-genesis.html


Markus 03/11/2011 15:50


Super Beitrag! Danke für die Buchempfehlung. Ich hoffe ich kann es irgendwo finden!