Laotse (4. -3. Jh. v. Chr.)

Veröffentlicht auf von Heinz Pütter

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Fremdenhass in Moskau "Lasst uns die Messer wetzen"

 

Ein wütender Mob zerstört Geschäfte von Ausländern, Rechtsextreme machen Jagd auf Gastarbeiter: Moskau ist nach den rassistischen Übergriffen in Birjuljowo-West nervös - die Neonazis im Land hetzen weiter.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/fremdenhass-in-moskau-uebergriffe-auf-migranten-und-russlands-polizei-a-927643.html

 

Moskau ist überall in der Welt!

Noch ist es ruhig in Europa, doch die Ruhe trügt.

 

Die Menschen können einfach nicht miteinander leben, so meine Beobachtung.
Dies war früher so und so ist es heute noch, nichts hat sich geändert.

 

Wer die Welt als sein Selbst erachtet, ist in der Lage ein Mensch zu sein. Alles andere wird nicht gelingen, da können wir uns noch so anstrengen.

Wer mit sich in Einvernehmen ist, wird es auch mit seiner Umwelt sein. Um es mit dem chinesischen Philosophen Laotse (4. -3. Jh. v. Chr.?) auszudrücken: „Wer die Welt als sein Selbst erachtet, dem kann man die Welt wohl anvertrauen. Wer so die Welt liebt und gleichsetzt mit sich selbst, dem kann man die Welt überlassen.“

 

Leider führen viele Menschen einen Kampf gegen sich selbst. Sie unterdrücken den Teil ihres Seins.
Alle unterdrückten Empfindungen und Gefühle stauen sich auf und kommen, für viele Menschen zur unrechten Zeit, zum Ausbruch.

Es herrscht dann „Krieg“ im Menschen selbst und die wenigsten Menschen sind bereit, diesen Krieg in ihrem Inneren als solchen zu sehen.

Sie projizieren ihn in die Außenwelt.

Sie sehen in ihrem Nächsten den Auslöser für ihre vermeintlichen Defizite und bekämpfen diesen Nächsten.
Sie bekämpfen sich in den Beziehungen, sie bekämpfen sich in den Familien und sie bekämpfen sich als Völker. Sie führen, so glauben sie, einen gerechten Krieg.

Wenn du vor dem Angst hast, was deine innere Wahrheit ist, wird es dir schwer fallen, die innere Wahrheit eines anderen Menschen oder Wesen anzunehmen.

Wenn du aber dein eigenes Wesen kennst, dann wird dir das Wesen des anderen zugänglich. Im Innersten bist du wesensgleich mit aller Schöpfung. Wenn du mit dir und deinem Leben gut umgehst, gehst du mit der Schöpfung gut um.

»Der Mann, der in seinem Zelt auf dem Boden saß und über den Sinn des Lebens meditierte, sich seiner Verwandtschaft mit allen Lebewesen bewusst wurde und seine Einheit mit dem Universum erkannte, dieser Mann nahm in sich das Wesentliche auf, was Zivilisation eigentlich bedeutet«, sagt Häuptling Standing Bear. »Darin liegt die Heilung für uns alle, das ist der Prüfstein, ob wir Indianer sind.«

Das ist der Prüfstein, ob wir Menschen sind.

Quellentext: Lebe dein Bestes, Individuation und Lebenskunst
Walter- Verlag, Düsseldorf *2001* ISBN: 3530421588. Von Lutz Müller
http://www.fairness-stiftung.de/Buch.asp?Buchwahl=SES-LM

 

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