Margaret Mead

Veröffentlicht auf von Heinz Pütter

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Wir fordern eine Strategie des Wandels für Deutschland, Europa und die Welt
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Zukunftsfähigkeit erfordert mehr als ein paar kosmetische Korrekturen. Und sie braucht den Schulterschluss mit den Schwellen- und Entwicklungsländern, die aufgrund ihrer dynamischen Entwicklung eine besondere Bedeutung für alle Themen der Nachhaltigkeit haben. Wir müssen mit langem Atem und konsequent auf eine ökologisch und sozial gerechtere Gesellschaft hinarbeiten. Wir fordern alle Politiker auf, sich in ihren Entscheidungen nicht abhängig von kurzzeitigen Wahlprognosen, Machtverschiebungen oder Lobbyinteressen zu machen. Wir fordern sie auf, ihre Kraft ungeingeschränkt dem Wohle der heutigen und zukünftigen Generationen zu widmen, ihren Nutzen zu mehren und Schaden von ihnen abzuwenden.

 

Wir haben die Fähigkeit die Welt zu verändern, auch wenn wir nur eine kleine Gruppe sind.
Alte Systeme, denen es an Rechtschaffenheit mangelt, könnten demontiert und neue Systeme eingesetzt werden.

Dringend erforderlich wäre eine längst überfällige Aufklärung in einer Zeit offener Fragen, unbewältigter Konflikte und zunehmender Ängste! Wer Angst vor „irgendetwas“ hat, ist nicht in der Lage kreativ und motiviert zu Denken und zu handeln, geschweige denn, gegen massive Widerstände, grundlegend Neues durchzusetzen. Kreativ wache Menschen scheinen zu einer anderen Gattung zu gehören oder vielleicht zu einer höheren Evolutionsstufe. Sie sehen nicht nur das Bestehende, sondern auch das, was sein könnte. und eben das sind die Hauptmerkmale, die Menschen voneinander unterscheiden.


Das wichtigste Gesetz des Kosmos wird missachtet
Auf einem kleinen Blatt Papier kann man das wichtigste Gesetz des Kosmos, nämlich das Gesetz von Ursache und Wirkung oder Karma, aufschreiben. Alle Staatsmänner müssten es auswendig lernen, um es sich stets zu vergegenwertigen. Dann würden sie ganz anders handeln und entscheiden. In ihrer Unwissenheit aber arbeiten sie gegen dieses Gesetz. Unkenntnis des Gesetzes schützt aber auch im Staate nicht vor Strafe. Kann ein Staat jedoch Staatsmänner gebrauchen, welche nicht einmal das wichtigste Grundgesetz des Kosmos kennen? Kann man Staatsmänner, Politiker und Diplomaten an die Spitze von Völkern stellen, welche nur die rauen Spielregeln des Kampfes um die besten Futterplätze im Staate beherrschen, nicht aber die Verantwortung vor den kosmischen Gesetzen bejahen?

Warum sind fast alle Maßnahmen und Bemühungen der Staatsmänner von heute, einen dauerhaften Frieden zu sichern und die Welt in Ordnung zu bringen, bisher völlig vergeblich geblieben? Warum tragen von einem Weltkrieg zum anderen die Friedensverträge durch ihre Ungerechtigkeiten bereits die Ursachen und Keime für die nächste, noch schrecklichere Auseinandersetzung unweigerlich in sich? Warum sind die getroffenen Maßnahmen und Vereinbarungen meist noch ungerechter und schwieriger als die Zustände, die vordem geherrscht haben?

Die geistige Erneuerung als erste Notwendigkeit
Bei der Umwandlung der alten Welt in eine neue und bessere ist nicht die politische und soziale Veränderung primär, nicht die Änderung des Geldwesens und des Wirtschaftssystems, sondern die Wandlung vom Geiste her. Das wurde von den bisherigen politischen Reformern meist völlig übersehen, welche nach wie vor mit dem Egoismus der Menschen spekulieren und darauf vergessen, dass die großen Reformer und Weltlehrer aller Zeiten mit ganz wenigen Ausnahmen auch Gesetzgeber waren, welche die Ethik an die Spitze stellten und das politische und wirtschaftliche Leben den ethischen Postulaten untergeordnet haben.
Primär ist also der Austausch beziehungsweise die Umwandlung der alten und überholten Weltanschauungen, die Umgestaltung und Erweiterung der bestehenden Glaubensbekenntnisse auf einer weltweiten und toleranten Basis der gegenseitigen Anerkennung und Duldung sowie das Hineintragen der ethischen Grundsätze in das Alltagsleben.
Im Allgemeinen weigern sich jedoch die Menschen konsequent, ihre alte und unbrauchbare Weltanschauung gegen eine neue und bessere zu vertauschen, was andererseits auch nicht zu verdenken ist, weil sie vielfach auf falsche Propheten gehört haben. Deshalb sehen sie im Verharren am Alten einen gewissen Sicherheitsfaktor, da sie das Alte schon kennen, auch wenn es längst untauglich geworden ist. Doch nützt dieses Verharren nichts, denn der Strom der Evolution bleibt nicht stehen, in nichts und nirgends.
Es nützt auch nichts, wenn man nur in einem bestimmten Bereich fortschrittlich denkt, beispielsweise im technischen, dafür aber auf weltanschaulichem Gebiet noch rückschrittlich ist. Der Fortschritt muss überall Hand in Hand gehen. Mit der naturwissenschaftlichen und technischen Entwicklung muss in erster Linie ein geistiger Fortschritt verbunden sein und mit diesem wiederum ein sozialer, wirtschaftlicher und politischer. Ethik im Alltagsleben bedeutet kein zurückgezogenes Klosterleben, sondern ein geistiges Streben nach Fortschritt inmitten der Menschheit und Teilnahme am pulsierenden Leben. Quelle:
http://www.peace-through-culture.org/de/geistige_kultur/cont/der_ruf_nach_geistiger_erneuerung.html

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