Das Prinzip der Polarität

Die Macht der Polarität.

Newtons Bewegungsgesetz
"Jede Kraft erzeugt immer eine gleich große, in entgegengesetzter Richtung wirkende Gegenkraft; die beiden Kräfte, die zwei Körper gegenseitig aufeinander ausüben, sind gleich groß und entgegen- gesetzt gerichtet." Bewegung und Gegenbewegung entsprechen sich daher genau.
"Eine einzelne Kraft gibt es nicht. Alle Kräfte erscheinen paarweise als gleich große, einander entgegengesetzte Kräfte."

So basiert zum Beispiel die Elektrizität auf einem Phänomen der Abstoßung und Anziehung, denn Elektronen und Protonen sind entgegengesetzte elektrische Pole.
Ein anderes Beispiel: Das Atom ist wie- die Erde selbst- ein Magnet mit einem positiven und einem negativen Pol.

Die ganze Welt unterliegt der unumstößlichen Macht der Polarität. Es gibt kein physikalisches, chemisches oder anderes wissenschaftliches Gesetz, das nicht in sich selbst das jeweils entgegengesetzte Prinzip bergen würde.

 

Das Prinzip der Polarität

 

Durch die anerzogene Dialektik denken wir vorwiegend in Dualitäten. In Polaritäten zu denken bedeutet, dass wir über einen Zustand sprechen und gleichzeitig seinen Gegenpol berücksichtigen.

Aber nur im "Sowohl-als-Auch" liegt die Wahrheit verborgen, der wir uns nur schrittweise nähern können.

Ein weiterer Aspekt ist der, dass sich die beiden Pole einer Polarität in ständiger Wechselwirkung zueinander befinden, weil sie nur verschiedenartiger Ausdruck ein und derselben Sache sind. Sie kontrollieren sich gegenseitig, so wie das Licht die Dunkelheit kontrolliert und Dunkelheit nicht unabhängig von Licht gesehen werden kann.

Unsere Wirklichkeit, ist grundsätzlich als Polarität zu begreifen. Wenn etwas in den Vordergrund tritt, dann nur deshalb, weil der andere ausgleichende Pol schwach ist und sich im Mangel befindet.

 

Information

 

Die Feldphysik, als ein Teilbereich der Quantenphysik, erklärt uns eine neue Sichtweise zum Materiebegriff.

Materie ist nicht allein Masse, sondern auch Energie und Information Es gibt eine ständige Wechselbeziehung zwischen Masse und Energie, wobei die Masse nur den 1 Mrd.sten (10hoch-9) Teil der äquivalenten Energiemenge ausmacht (Rubbia 1984).

Information prägt die materielle Realität zwischen Masse und Energie als Polarität. Sie ist die Form-Präge-Kraft (lat. "informare").

Die Wirkung von Informationen in lebenden, komplexen Systemen ist ungleich größer als in technischen Geräten, was auch nicht überrascht.

Im Organismus kann es nur zu Wirkungen kommen, wenn eine Informations-übertragung (Informationstransfer) vorhanden ist und unentwegt in hochintelligenter Weise selbstregulatorisch erfolgt. Biologische Wirksamkeit eines Informations-transfers bedeutet einen höheren Ordnungsgrad in der Matrix.